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SHZ Stormarn-Teil, 21.09.15

Ein Abend für die Dorfchronik

Die Präsentation der „Großensee-Klangbilder“ wird im ausverkauften „Dörphus“ zu einer abendfüllenden Show mit viel Musik und einer Filmpremiere.

 

SHZ: "...und aus einer Idee wurde das erwähnte Mammutprojekt, das jetzt entsprechend gefeiert wurde. Im ausverkauften „Dörphus“flimmerte nicht einfach nur das cineastische Ergebnis über die Leinwand. Viel mehr wurden die Mitbürger Zeugen einer knapp fünfstündigen Show, die das Dorfleben porträtierte – und die es so wohl in Stormarn noch nie gab."

 

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Walter Domscheit sagt Dankeschön für den gelungenen Abend Katharina Maria Kagel, dem Naherholungs- und Kulturverein Großensee e.V., dem S(w)inging Großensee, Karolina Trojok, Peter Reimers und Jurij Kandelja, sowie Seher Komut für die Unterstützung! Danke, liebe Großenseerinnen und Großenseer, daß ihr alle da wart! 

 


 

 

Liebe Besucher, liebe Großenseerinnen und Großenseer!

Die Idee zu den  "Klangbildern" hatte ich im September 2013 und begann mit den Planungsarbeiten, nachdem Katharina Maria Kagel und ich dem Naherholungs- und Kulturverein e.V. (NUK) das Projekt vorgestellt hatten

Hier ein Auszug:

"Ein Abend im Dörphus mit Musik und Bildern aus Großensee.

Der Abend soll nicht nur Unterhaltung bieten, sondern auch viele Großenseerinnen und Großenseer in die Gestaltung einbinden und damit zum Mitwirken motivieren. Ganz ausgeprägt ist meine Vorstellung bereits zum Inhalt eines Abends: 

Eine Mischung aus musikalischer Darbietung vokal und instrumental, einer Lesung und Rezitation von Texten mit Geschichten und Lyrik, verbunden mit Fotos und Videos aus Großensee.

Das Thema der Foto- und Videopräsentation sind Geschichten und Bilder im Zeitrahmen vom Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, den Jahrenzeiten Frühling bis Winter. Es werden Portraits von Menschen aus Großensee vorgestellt, die an ihren Lieblingsplätzen im Dorf und Umgebung von ihren Leidenschaften und Lust an der Natur erzählen. Die Geschichte des Dorfes wird durchleuchtet, Beobachtungen von alltäglichen Ereignissen gehören dazu, sowohl in kleinem Rahmen als auch in Zusammenhang mit dem Wechsel der Jahreszeiten.

 

Eingefangen werden Stationen von Spaziergängen, Wanderungen und Touren mit visionären Bildern und Gedanken, kurze Gespräche unterwegs und zwischendurch in den Pausen. Bilder aus der Arbeit in der Landwirtschaft von der Aussaat bis hin zur Ernte, eine Sommeridylle am Großensee werden eingestreut, Alltägliches aus dem dörflichen Gemeinschaftsleben. Dieses sollten aber keine vollständigen Reportagen sein, sondern Impressionen ohne besonderen Anspruch auf Schwerpunkt und Bedeutung.

Die Klangbilder werden ergänzt und erweitert mit Texten und Zitaten, Bemerkungen und Lyrik. Katharina Maria Kagel arbeitet den musikalischen Teil aus und gestaltet ihn. Es wird Vorträge von Liedern, Arien und Songs mit instrumentaler Begleitung, sowie Solostücke geben. Fotos und Videos sollen mit der Musik eine thematisch und melodisch visionäre Einheit bilden." (Foto: Kerstin Meyer)

 

Diese ersten Gedanken wurden in den folgenden Monaten gut umgesetzt und es kamen weitere hinzu. Katharina Maria Kagel schlug Gesprächspartner vor und besuchte sie dann mit mir und Seher Komut im Schlepptau, ausgestattet mit Kameras, Rekorder und Notizbuch.

So entstanden Interviews mit dem Alt-Bürgermeister Leonhard Hundsdörfer über sein Ankommen in Großensee und sein Wirken in der Gemeindepolitik.

 

"Alte Dorfkrug" - Inhaber Manfred Lessau präsentierte die Schankurkunde des Dänischen Königs für den Betrieb seiner Gaststätte von seinen Vorfahren im Jahre 1843.

 

 

 

Landwirt Dirk Eylmann zeigte uns Aussaat und Ernte, wie sie heute den modernen Arbeitsalltag prägt und im Kontrast dazu holten uns Elke Reimers und Leonhard Hundsdörfer Bilder von Erntearbeiten des Bauern Rath mit Pferd und Wagen und Arbeiten im eigenen Betrieb im letzen Jahrhundert aus ihren Fotoalben.

 

 

Und nicht nur die:

Wussten Sie, daß es in dem ehemaligen Restaurant Oesau auch Modeschauen gab? Ob sie nun mit Lagerfeld waren, läßt sich nicht mehr herausfinden, interessant müssen sie jedoch gewesen sein, glaubt man den staunen Blicken des Publikums. Gespielt wird zu den Bilder auf dem Klavier live "Ich küsse ihre Hand Madame". Man fühlt sich sofort in die Zeit zurückversetzt mit Gemischtem Chor, der Alten Schule mit Lehrer Seehofer und einer Schülerschar von über 200 Kindern, die er in der Zeit nach dem Kriege in einem Klassenzimmer unterrichten musste. Und da gab es nur eine Lösung: Schichtbetrieb! (Foto: eigen)

 

 

Szenenwechsel: Plötzlich stürmen kleine Kinder in die Übungsstunde der Qi Gong- und Rückenschule des SSV. Was ist denn da passiert? Die Kindergartenkinder waren in ihren Pausen doch immer neugierig, was da so hinter den Türscheiben der angrenzenden Sporthalle passierte. "Alte Omas", die noch viiiiel älter waren, als ihre Oma, turnen doch tatsächlich! Und wie Kinder nun mal ziemlich direkt ihre Wünsche durchsetzen können, schafften sie es, alle Beteiligten zu einem gemeinsamen - zumindest ausbrobierten - Turnen zu bewegen. Das Ergebnis ist herzlich und schön!

 

Der Golfclub öffnete seine Tore zu einem Golf-Erlebnistag, den wir mit den TeilnehmerInnen geniessen und Abschlag und Putten ausprobieren konnten. Der Golf-Club unterstüzt mit jährlichen stattfindenen Benefiz-Turnieren auch den Kindergarten Großensee.

 

 

 

Im Tennis-Club brachte uns der neue Trainer schon beim Zusehen seines Trainingsprogramms ganz schön ins Schwitzen. Die Saison wurde an einem schönen sonnigen Frühlingstag ebenfalls mit einem Tag der Offenen Tür begonnen. Gespielt wird schon seit 44 Jahren.

 

 

 

Eine Sammelleidenschaft in diesem Fall ist besonders groß und erwähnenswert! Siegfried Ulrich sammelt Flaschen! Nicht jede - mindestens 100 Jahre alt müssen sie sein! Davon gibts viele in seinem Hobbykeller. Über 1000 Stück! Die älteste ist 111 Jahre alt mit noch was drin. Das dürfte allerdings nicht mehr geniessbar sein! Vor rund 100 Jahren gab es in dieser Gegend und Hamburg mehr als 110 kleine Brauereien! Auf dem Grund des Großensees fanden Taucher der Scientic Diver Association Kiel auch alte Flaschen mit einer "Hamburg"-Inschrift. Sie waren als überflüssiger Restbestand einfach in den See gekippt worden. Soviel zum Umweltgedanken früherer Zeiten!

 

"Adsche" Assmann öffnete uns den Kameradschaftsraum der Freiwilligen Feuerwehr und wir waren verblüfft, was wir da sahen: Feuerwehrhelme, keiner gleicht dem anderen und schön aufgereiht in Regalen. Das Besondere daran: Sie sind aus der ganzen Welt! "Adsche", wie er von seinen Feuerwehrkameraden liebevoll genannt wird, selbst viele Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv und jetzt Ehrenmitglied, ist immer noch unermüdlich am Recherchieren, wo noch der eine oder andere historische zu erwerben lst. Der Älteste in seinem Besitz ist 115 Jahre alt und stammt aus der Gründerzeit der Feuerwehr Großensee im Jahre 1898!


Natürlich kommen auch die zu Wort, die unermüdlich und unentwegt sich persönlich für das Gemeinwohl engagieren. Da ist zum Beispiel Gertrud Dohrn, die 1998 bis 2003 Vertreterin der Gemeinde Großensee im Europakomitee des Amtes Trittau war, bis 2007 15 Jahre lang Frauenreferentin des Deutschen Siedlerbundes in Stormarn und 20 Jahre Schriftführerin im Ortsverein Großensee.

Jetzt bringt sie nicht nur als Vereinsvorsitzende des Gemischten Chores musikalische Menschen zum singen im Dörphus zusammen, sie lädt auch jeden Dommerstag zum "Kartenspiel plus Kaffee und Keks" der AWO ins Dörphus ein.

 

Ich habe so viel erlebt in den zwei Jahren gemeinsamen Arbeitens mit Katharina Maria Kagel und Seher Komut zum Grossensee-Film,  dass ich sagen kann, das würde ich immer wieder machen!  Es haben sich so viele Fragen ergeben und Inhalte aufgetan, dass ich noch zwei Leben bräuchte, um alles zu thematisieren und dokumentieren.

Darum möchte ich jetzt erst einmal einen Film zeigen, der erahnen lässt, wer und was Großensee ist, was die Leute so machen und möchte alle Interessierten daran teilhaben lassen, mal über den eigenen Tellerrand zu schauen. Ich finde es ganz toll, wie viele Menschen mich mit ihren Erinnerungen unterstützt haben, zum Beispiel die liebe Irma Krause, die nun nicht mehr unter uns weilt . Sie war so glücklich, mir viel über ihr Großensee erzählen zu können und noch bei einem Treffen und gemeinsamen Grillnachmittag am Dörphus putzmunter für ein großes Gruppenfoto posieren zu können.

 

Oder auch Elke und Werner Reimers, die mir viel Dokumente geben konnten. Werner mich über den See schipperte und beide uns einige Drehs auf ihrem Grundstück ermöglichten. (Foto: B. Vollertsen)

Mit schönen Aufnahmen von der Beobachtung von Störchen, die die Landschaftsimpressionen bereichern, hat es angefangen, dass mir Mitmachen in vielen Varianten angeboten wurde.

 

 

Dafür nochmal extra Danke!

Danke der Feuerwehr und dem SSV, die mir tolle Aufnahmen ermöglichten, beiden Chören, die mir bereitwillig ihren Übungsraum öffneten. Sowohl meiner Mutter, als auch Angelika und Adrian Weiskeller, als Übungs- und SpartenleiterInnen des SSV, die mir vertrauensvoll Einblicke in deren Trainingsarbeit mit ihren Mitgliedern gewährten, ist es geschuldet, ihnen einen würdigen Rahmen und Platz in dem Film zu geben.

Ich hoffe, das wird uns mit der schönen Musik, der Musiker und Sängerinnen und der Stimme von Hans Heller, die uns durch den Film begleitet, gelingen! "

 

 

Ihr Walter Domscheit


 

Liebe Großenseerinnen und Großenseer!

Heute Abend dürfen sie sich auf einen besonders schönen Abend freuen!

Sie hören Musik und sehen gleichzeitig einen Film! Einen Film mit vielen Bildern aus Großensee. Zusammen mit Walter Domscheit und seiner Frau Seher Komut haben ich einige von Ihnen besucht und mit Ihnen über Großensee gesprochen, über ihr Ankommen hier, was sie im Laufe der Jahre alles erlebt und für Großensee geleistet haben.

Vieles von dem sehen Sie heute wieder. Eingefasst in einen musikalischen Rahmen und begleitet mit Texten und Anekdoten. Ich stelle Ihnen einige Menschen vor, die sich in Großensee engagieren und in dem Film einen besonderen Platz verdienen. Mit den Künstlerinnen und Künstlern, die ich Ihnen hier vorstellen möchte, habe ich die Musik für den heutigen Abend ausgesucht und gestalte gemeinsam mit ihnen das Programm live und im Konzert auf der Bühne.

Seien sie gespannt auf Überraschungen, denn auch Sie werden aktiv am Geschehen mitwirken! Sie werden Karolina Trojok am Klavier erleben, wie Sie einfühlsam mit der "Morgenstimmung" von Edvard Grieg die ersten Szenen des Films mit der aufgehenden Sonne über dem Großensee begleitet!

Ich habe Karolina vor einigen Jahren kennengelernt auf eine Empfehlung hin, von einer Kollegin, und Karolina und mir war schnell klar, dass wir musisch die gleiche Sprache sprechen und eine ähnlich starke Bindung und emotionalität zur Musik empfinden. Wir verständigen uns ohne Worte, wir spüren genau einer vom anderen, was er wünscht und in welche Richtung es gehen darf. Das ist eine sehr schöne und nicht immer leicht zu findende Qualität miteinander Musik zu machen! Es ist wie ein blindes Vertrauen. (Foto: eigen)

 

 

Peter Reimers liest heute Abend Texte, Gedichte und amüsante Anekdoten. Peter Reimers und mich verbinden ein paar Auftritte, die wir gemeinsam sehr genossen haben, da wir die gleiche Sprache des Humors sprechen und aber auch eine zarte lyrische Schwingung empfinden, die es sanft und mit viel Können auszudrücken gilt. Musik mit Lyrik zu verbinden, sie miteinander zu verweben, wirklich aufeinander einzugehen und zu Gestalten, das ist eine Kunst, die mit Peter wundervoll gelingt. (Foto: eigen)

 

 

Jurij Kandelja spielt ein Knopfakkordeon, das Bajan und wird Ihnen virtuos einige interessante Stücke solo und mit Begleitung von KarolinaTrojok vortragen. Bei Jurij schätze ich die südliche Seele, wie sie sich voller Emotionalität und Leidenschaft während seines Spieles entfaltet und einen mitnimmt, auf eine Reise, auf welcher man den Duft, das Leben, den Schmerz aber auch die Wärme, die Glücksmomente und das Meeresrauschen beziehungsweise das knistern der trockenen Rosmarinzweige unter den Füßen spüren meint. (Foto: eigen)

 

 

Der Chor S(w)inging Großensee ist vor zwei Jahren gegründet worden und erfreut sich mit seinen singenden und swingenden Auftritten bei zahlreichen Konzerten immer größerer Beliebtheit. Unter meiner Leitung treten wir in Veranstaltungen aller Art auf unter anderem bereits mehrmals beim jährlichen Sängerfestauf dem Trittauer Sängerberg im Wettstereit mit anderen Chören und beim Neujahrsempfang der Gemeinde Großensee 2004. Er wird uns heute Abend mit einigen besonderen Auftritten überraschen! (Foto: B. Vollersen)

Hans Heller wirkt im Film als Sprecher mit und vermittelt uns mit seinen Kommentaren und Erläuterungen die Abläufe und Inhalte des Films. Ich arbeitete bereits in mehren Projekten mit ihm zusammen und konnte ihn für unser aktuelles auch begeistern. Hans Heller verkörperte bereits zahlreiche Rollen in Film- und Fernsehproduktionen, unter anderem in den Serien Polizeiruf 110, In aller Freundschaft, Forsthaus Falkenau und inden letzten Staffeln Medicopter 117 sowie in zahlreichen ZDF-Produktionen. Er spielte auch verschiedene Theaterrollen, zum Beispiel die Rolle des Romeo in Romeo und Julia und die des Riff in West Side Story. Im Fernsehen war er zuletzt in der ARD-Telenovela Sturm der Liebe in der Gastrolle des Herbert Sponheim zu sehen.

Sie werden heute Abend unter anderem hören, live und im Film: Die Morgenstimmung von Edvard Grieg, den Csárdás von Vittorio Monti, das Intermezzo zu Cavalleria Rusticana, ein Stück aus Peter und der Wolf von Prokowjew, den Frühlingsstimmen-Walzer, natürlich zum Mitschunkeln, und vieles mehr!

Lassen Sie sich überraschen von den Vorträgen von "S(w)inging Großensee und meinem Gesang!

 

 

 Ihre Katharina Maria Kagel


Sie haben die Möglichkeit, den Film "Klangbilder" und die Aufzeichnung des heutigen Konzerts als DVD zu zum Preis von 10€ zu erwerben! Auf der DVD befindet sich auf dem "Bonus-Track" zahlreiches weiteres Videomaterial mit ergänzenden Interviews und "Making-Of"!

Bestellen Sie den Film "Klangbilder" als DVD zum Preis von € 10,00 zzgl. Porto und Verpackung € 2,00 per Email bei info(at)nuk-grossensee(dot)de